Copyright by J. Dieckmann Ruf zur Versöhnung e. V.

Impressum

Menschen in Not

Bedürftige in Äthiopien und Somaliland


Der verborgene Rest Israels in Äthiopien

 Die Arbeit von unserem Partner Gerald Gotzen unterstützt in Äthiopen vier Gemeinschaften.
1. Die Beita-Israel, Sie werden von der Regierung Israels anerkannt. Es betrifft die etwa 15.000 in Äthiopien zurück gebliebenen Juden, wovon die meisten von ihnen aber Beziehungen in Israel haben. Die Schätzung schließt auch den kürzlich entdeckten 'Verborgenen Rest' ein. Weder die Kirchen in Äthiopien noch die Jewish Agency wussten bisher von ihrer Existenz.

Das Beit Schalom Zentrum in Addis Abeba und Gondar stellt Unterstützung für Tausende von ihnen zur Verfügung.

2. Das „Haus Abrahams“, wünscht die Anerkennung als jüdische Gemeinschaft. Sie werden bisher nicht von der israelischen Regierung als Juden akzeptiert. Die israelische Botschaft in Addis Abeba weiß um ihre Existenz und schwierige Laget. Ungefähr vor 300 Jahren trennten sie sich vom Beita Israel in Gondar. Sie schlossen sich der Orthodoxen Kirche an, wurden jedoch nie akzeptiert – Mit der Beschuldigung: „Du bist nach außen ein Christ, aber in Deinem Inneren bist Du Jude geblieben“, wurden sie diskriminiert. Es war nicht ganz falsch, da sie heimlich, ihr jüdisch kulturelles Erbe bewahrten und praktizierten
Jüdische Organisationen in den USA, wie KULANA, sind im Kontakt mit ihnen. Einige von ihnen, besonders die jungen Leute sind zum jüdischen Glauben mit der Erwartung zurückgekehrt, um vom jüdischen Staat für die „Aliayh“ akzeptiert zu werden. Ihre Zahl beträgt ungefähr 35.000.

3. Die Gafat Leute, identifizieren sich mit Israel und ihrer jüdischen Abstammung. Etwa 200.000 leben in Äthiopien. Viele von ihnen sind in der Orthodoxen Kirche, die Mehrheit gehört der Evangelischen Kirche, eine Minderheit ist in der Vergangenheit zum Islam übergetreten. Ursprünglich kamen sie aus einem Gebiet in Gondar, genannt Gafat. Sie zogen zum Zentrum im Süden, um der Verfolgung zu entfliehen. Wegen der Angst vor ihren Nachbarn verheimlichten sie ihre Geschichte und Tradition, aber im Verborgenen vollzogen sie jüdische Riten und Gebräuche. Viele von ihnen leiden noch heute unter Diskriminierung. Zurzeit gibt es aber ein echtes Erwachen, besonders unter den jungen Leuten, um die biblischen Feste und ihre jüdischen Wurzeln kennen zu lernen, und es besteht eine große Liebe zu Israel.

4. Die Yibir (Hebräer), Gemeinschaft in Somaliland und Äthiopien. Eine sehr verborgene Gemeinschaft, die gezwungen wurden, vor 700 Jahren zum Islam zu konvertieren. Sie glauben, dass sie von den jüdischen Stämmen im Jemen und Arabien stammen und auch heute noch jüdische Gebräuche und Sitten leben. Sie werden von allen anderen somalischen Stämmen diskriminiert und sogar verfolgt. Ihre Bevölkerung beträgt ungefähr 50.000 Menschen. Die Regierung Israels hat diskrete Beziehungen mit Somaliland und der Hauptstadt Hargeisa. Der Dienst von Bruder Gerald hat Ausbildungsprogramme für die jungen Männer und Frauen der Gemeinschaft der Yibir aufgebaut. Ebenso werden ihre Führer in Äthiopien unterstützt.

Durch die Spenden aus Deutschland konnten die Kinder mit Schulmaterial, Schuluniformen und praktischen Dingen ausgestattet werden. Ebenso wurden Bibeln und einzelne Evangelien in somalischer Sprache für die Bevölkerung gedruckt und weitergegeben.
Bitte helfen Sie mit, die grossartige Arbeit von Dr. Gerald Gotzen zu unterstützen. Spenden Sie unter dem Stichwort „Äthiopien“.

In Äthiopien werden ebenfalls über „Vision and Venture“ durch  RzV  Menschen in akuten Notlagen unterstützt

Vision and Venture

Ein grosses Anliegen für „Vision and Venture“ ist die Suche und die Beziehung zu den 'verlorenen Schafen des Hauses Israels'